Die Erfahrung zeigt, dass belastbare Teams wirksame Unterstützung bieten, um sich dauerhaft zu einer »guten Schule« zu entwickeln. Dafür muss der Schulbau die räumlichen Voraussetzungen schaffen. In Schulneubauten der letzten Jahre haben sich verschiedene Organisationsmodelle herauskristallisiert:
· ein großzügiger Arbeits- und Aufenthaltsbereichs mit nutzungsspezifischen Zonierungen
· dezentrale Teamstützpunkte in den Lernfeldern (einzelnen Clustern oder teiloffenen Lernlandschaften) mit oder sogar ohne zusätzlichen zentralen Kommunikationsort
· personalisierte Arbeitsplätze der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler im gleichen Raum, in dem auch die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Schreibtische mit Ablagemöglichkeit haben.
Die Entscheidung für eine dieser Varianten hängt wesentlich von zwei Faktoren ab: von der Größe des Kollegiums insgesamt sowie von der inneren Organisation und Kooperationsstruktur, die die Schule mit dem Neubau entwickeln will. Sinnvoll ist in jedem Fall, die zentralen Funktionen in unmittelbarer Nähe zum Sekretariat der Schulleitung und dem Verwaltungsbereich zu platzieren.